Fichtelgebirgsrealschüler bei den „Hundlingen“

Kurz vor Ferienbeginn unternahmen die 7. Klassen der Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz einen kleinen Ausflug in das Mittelalter. Begleitet von den Geschichtslehrkräften Herrn Kostial, Frau Seuffert und Herrn Diekmann besuchte man die „Hundlinge e.V.“ auf dem Katharinenberg bei Wunsiedel.

Unter Leitung des Oberhundlings Michael Fuchs durchliefen die Schülerinnen und Schüler drei Stationen, welche mittelalterliche Geschichte theoretisch wie praktisch nacherlebbar vermittelten. In der Ruine St. Katharina erfuhren die Klassen zunächst Wissenswertes zur Historie des Ortes, um sich dann anschließend im Anlegen und Tragen einer vollständigen Ritterrüstung zu üben. Dass die gut 20 kg schwere Kampfmontur aus Gambeson, einer dick gepolsterten Weste, Kettenhemd und Plattenharnisch eine körperliche Herausforderung darstellt, konnten die ausgewählten Ritter bei hochsommerlichen Temperaturen gut nachvollziehen. Ebenfalls eine fachgerechte Einweisung erforderte das nachfolgende Bogenschießen. Es schaute zwar leicht aus, auf eine Distanz von 20 m die unterschiedlichen Scheiben zu treffen, erforderte jedoch einiges an Disziplin und Koordination. Dass Europas zweitgrößtes Katapult im Programm nicht fehlen darf, war klar. Die Siebtklässler waren sichtlich beeindruckt von den Daten der auf „Katharina II.“ getauften mittelalterlichen Wurfmaschine, welche von den „Hundlingen“ in Eigenregie erbaut wurde. Den Einsatz dieser gewaltigen Belagerungsmaschine konnten die Jugendlichen leider nicht erleben, hier wurde auf das kommende „Collis Clamat“ verwiesen. Dafür kam ein kleineres Katapult zum Einsatz, welches zudem mit Süßigkeiten beladen für einen gelungenen Abschluss eines sehr interessanten und kurzweiligen Unterrichtsganges sorgte.

 

Zurück