Fred vom Jupiter

Das Musical der FGRS

Warum, um Himmels Willen, ist das Lied „Da da da“ der Neuen Deutschen Welle eigentlich so beliebt? Die Musical-AG der Fichtelgebirgsrealschule machte es sich zur Aufgabe, dieses Geheimnis zu lüften.

Am 23. und 24. April 2015 begrüßte Schulleiter Oliver Brandt das zahlreich erschienene Publikum zu einem weiteren Musicalabend an der Fichtelgebirgsrealschule. Er freute sich, dass diese Abende nun schon das dritte Jahr in Folge stattfanden – eine neue Tradition an der Schule. Zur Aufführung kam in diesem Jahr „Fred vom Jupiter“, ein Musical voller Hits der Neuen Deutschen Welle. Fred, ein Superstar auf dem Jupiter, muss zur Erde der 80er Jahre reisen, da ihm sein Synthesizer kaputt gegangen ist. In seiner Begleitung befinden sich die vier Marinas, sein Backgroundchor vom Jupiter. Auf der Erde stoßen die fünf auf die Pop-Gruppe „Carbonara“, die gerade auf der Suche nach einem Keyboarder ist, da sich ihr Musiker in die Sennerin vom Königssee verliebt hat. Völlig unerfahren mit den Gepflogenheiten der Erdlinge geraten Fred und die Marinas in die abstrusesten Situationen. So verdient Fred unglaublich viel Geld mit dem Song „Da da da“, den er vom Jupiter mitgebracht hatte.

Wie in jedem Jahr, so waren wieder viele Personen an der Musicalproduktion beteiligt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Musical-AG (Leitung: Ursula Dollinger) wurden von einer Lehrerband und einem eigens für die Musicalproduktion zusammengestellten Schulchor (Einstudierung: Michael Waldenmayer) musikalisch unterstützt. Wie bei jedem Musical, so durften auch bei „Fred vom Jupiter“ Tanzeinlagen nicht fehlen. Ausgefeilte Choreografien wurden von einer ebenfalls exklusiv zusammengestellten Tanz-AG dargeboten (Leitung: Patrizia Henze). Das Bühnenbild wurde ebenfalls von Schülerinnen und Schülern erstellt, welche von Renate Roßkopf betreut wurden und die auch das Layout für Plakat, Flyer und Programmhefte entwarf. Die Technikgruppe (Leitung: Stefan Horvath) sorgte dafür, dass die Aufführung in rechtem Licht und Ton vonstatten gehen konnte. Verena Winderl und Lisa Ebner sorgten in der Maske dafür, dass alle Darsteller eindeutig nach Mensch beziehungsweise Jupiterischem aussahen. Nicht zu vergessen die SMV, die zusammen mit Lisbeth Ehlhardt und Jörg Schöffel in der Pause für Erfrischungen sorgten sowie all diejenigen, die im Hintergrund halfen.

 

An beiden Abenden zollte das Publikum den Darbietern mit tosendem Applaus und stehenden Ovationen großen Respekt für ihre Leistung. Jeder, der nach Hause ging, wusste nun, weshalb „Da da da“ so erfolgreich war. Ein so schräges Lied muss wohl ganz eindeutig von einem anderen Planeten stammen.  

 

 Michael Waldenmayer

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